Mein Stil der Amtsführung
Ach wissen Sie, ich verfolge hier gar keine zurechtgelegte Strategie.
Ich „bin“ einfach. Und zwar so, wie ich aus tiefster Überzeugung meine, wie es richtig ist für die Gemeinde Sibbesse, unsere gemeinsame Heimat.
Vor der Kommunalwahl 2021, ich mag das Wort „Wahlkampf“ nicht, war mein Slogan „Einer von uns“.
Das trifft nach wie vor zu.
Meine Motive, wieder als Bürgermeister zu kandidieren
Seit 1993, also seit 33 Jahren, wohne ich hier. Sibbesse ist meine Heimat. Sibbesse ist mir wichtig.
Es muss jemand in führender Position die Verantwortung übernehmen. Nicht jeder möchte das, aber ich möchte und mache das gern für uns alle. Wenn Sie mich dazu bestimmen.
Es ist nicht das innehaben des höchsten Amtes, was mich antreibt. Es ist auch nicht die Absicherung und Versorgung.
In keiner Weise ist es der Antrieb, eine Wahl zu gewinnen. Sieger zu sein. Das ist zwar die Voraussetzung, aber darum geht es hier überhaupt nicht.
Bei mir ist es der Wunsch, unsere Gemeinde hier im Team zu steuern und zu repräsentieren. Es ist rein die Aufgabe, die mich motiviert, wieder zu kandidieren.
Ich übe diese verantwortungsvolle Aufgabe nun schon einige Jahre aus. Wenn die Mehrheit von Ihnen damit zufrieden ist, möchte ich das gern weiter für Sie und uns tun.
Parteipolitisches Gezänk unter Demokraten ist Politik von gestern
Auf diesen Seiten in den Meldungen von „Köhlers Klartext“ habe ich einen Artikel zu einem Thema geschrieben, welcher mir außerordentlich wichtig ist.
Sie finden ihn hier: Parteipolitisches Gezänk unter Demokraten ist Politik von gestern.
Kommunalpolitische Lösungen müssen mit dem gemeinsamen und parteiübergreifenden Ziel verbunden sein, bei Bedarf durchaus kontrovers zu diskutieren. Da kann es möglich sein, dass der eigene Hintergrund aus einem politischen Lager zu einer anderen Sichtweise führt als der des anderen Mandatsträgers.
Es darf auf keinen Fall aber ein Stil der Debatte geführt werden, in dem gegen die Argumentation des anderen geredet wird, eben weil er aus einem anderen demokratischen Lager entstammt.
Die Auffassung des anderen Demokraten kann durchaus richtig sein. Diese Fähigkeit der Anerkenntnis der anderen Meinung muss natürlich von Gegenseitigkeit geprägt sein.
Und was sagt uns das jetzt?
Ich verstehe mich nach wie vor als parteipolitischer Brückenbauer und reiche demokratischen Kräften im Sinne der verantwortungsvollen Steuerung der Gemeinde Sibbesse ausdrücklich die Hand.
Gemeinderat - Verwaltung - Bürgermeister. Es geht nur im Verständnis als Team
Hier habe ich eine Haltung, die auf meiner auf dieser Seite beschriebenen Auffassung zum politischen Umgang miteinander aufbaut.
Gesetzlich sind die Aufgaben von Rat und Verwaltung mit dem Bürgermeister an deren Spitze klar geregelt.
Das Gesetz legt ein Team-Gefüge fest. Es schafft keine Konkurrenzsituationen zwischen diesen drei Akteuren.
Der Bürgermeister vertritt die Gemeinde nach innen und außen. Er, bzw. sie bereitet die Beschlüsse des Rates vor und führt sie zusammen mit der Verwaltung aus.
Die politische Richtlinienkompetenz hat gesetzlich festgelegt der Rat, nicht der Bürgermeister. Der Rat trifft auch die wirklich wesentlichen Entscheidungen, nicht der Bürgermeister allein.
Der Bürgermeister braucht allerdings mit Vertrauen ausgestattet auch eine gewisse Beinfreiheit, um seine gesetzlichen Aufgaben ausführen zu können.
Hier darf es kein Kompetenzgerangel geben. Rat, Verwaltung und Bürgermeister sollten sich als Team verstehen, welches auf Basis ihrer Aufgabenzuweisungen die Entscheidungen für Sibbesse trifft und umsetzt. Befindlichkeiten und keine Anerkenntnis von Kompetenzen stören den Prozess.
Mein Amtsverständnis als Bürgermeister ist, diese Konstellation als Team zusammenzuhalten. Es muss einfach rund laufen. Im Sinne unserer Gemeinde Sibbesse.
Hier in Sibbesse klappte das bisher. So soll es bleiben und wachsen.